Neues über die Wälder der EU

Das EFI-Institut stellte 12 Fragen über die Wälder in der EU – hier kommen die Antworten und Fakten.

Die unterschiedlichen Wahrnehmungen, die Menschen von Wäldern haben, zeigen viele Produkte und Dienstleistungen, die sie für die Gesellschaft erbringen und von denen wir auf vielfältige Weise profitieren. Die Erwartungen an die Wälder sind hoch, es werden viele und unterschiedliche Forderungen an sie gestellt. Nicht alle diese Anforderungen sind miteinander vereinbar, was zu gesellschaftlichen und politischen Debatten über die Rolle der Wälder und ihrer vielfältigen Produkte und Dienstleistungen führt. Oft konzentrieren sich solche Debatten auf die Frage, ob, wie und für welche Ziele Forste in der EU bewirtschaftet werden sollten.

EFI-Video

Ein solides und ganzheitliches Verständnis der verschiedenen Rollen, die Wälder spielen, ist notwendig, um eine Politik zu entwickeln, die dazu beiträgt, Synergien zu maximieren und Kompromisse zwischen den verschiedenen Waldnutzungen gering zu halten. In diesem Video werden die wichtigsten Forschungsergebnisse in Form von 12 Fragen zu den Wäldern in der EU und deren Nutzen für die Gesellschaft zusammengestellt. Sie zielt darauf ab, viele Menschen, keine Forst-Experten, über einige der vielen Beiträge der Wälder zur Erreichung der politischen Ziele der EU zu informieren. Auch wegen der jüngsten Diskussionen in der EU hat das EFI (European Forest Inst.) insbesondere die folgenden Bereiche ausgewählt: Bioökonomie, Katastrophenschutz, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, Forstwirtschaft, Auswirkungen auf die globalen Wälder, Naturschutz, öffentliche Gesundheit und regionale Entwicklung.

Der geografische Geltungsbereich sind die 27 EU-Mitgliedstaaten, obwohl in bestimmten Fällen angegeben wird, ob EU 28 oder europäische Daten verwendet werden. Dieser Bericht fasst verschiedene Datenquellen zusammen, die über Aspekte von Wäldern und ihrer Nutzung informieren.

Recycling: Papierfasern ziemlich stabil

Rene Eckhard forscht am Papier-Institut der TU Graz an Recycling-Technik. In einem Interview mit ProCarton-Präsident Winfried Mühling erklärt er die Ergebnisse einer Studie zur Haltbarkeit von Zellulose-Fasern. Herausgekommen war, dass Fasern meist haltbarer sind, als bisher angenommen und häufer recycelt werden können, als die üblich genannten fünf bis sieben mal. In der Versuchsreihe wurden 25 Zyklen mit trocknen, wieder aufspülen und quellen getestet, ohne dass die mechanischen Eigenschaften der Fasern wesentlich gelitten hätten. Auch das Wasserrückhaltevermögen entwickelte sich nicht negativ.  Nur ein Verlust von Feinstoff fiel auf. Zumindest im Labor scheinen die Möglichkeiten für das Wiederverwenden des Sekundärstoffs deshalb groß. Im „realen“ Papierkreislauf wird Zellstoff jedoch auch weiterhin notwendig sein, weil gewisse Kraft- und Farb-Eigenschaften nur mit frischem Stoff erreicht werden können und außerdem der Verlust durch ungenügende Sammlung und die Ausscheidung von Rejekten wettgemacht werden müssen.

ProCarton-Interview

PoP 2021: Alle Videos des Seminars

Power Of Print 2021

Power Of Print 2021

Anfang November führte Two Sides mit seinen Partnern wieder das erfolgreiche Power of Print-Seminar durch. Über 500 Teilnehmer aus UK und Europa waren online dabei. Neun bekannte Experten sprachen über den Stand und die Zukunft von Papier & Printmedien, aber auch über Papierverpackungen. Die Redner präsentierten ihren Blickwinkel auf die Märkte und welche Rolle Nachhaltigkeit dabei spielt.

Hier gibt es alle Vorträge, ungekürzt, auf Englisch, im Video-Format: www.twosides.info/power-of-print-2021

Mehr über die Vorträge lesen Sie hier: www.twosides.info/UK/pop21-seminar-coverage

PaperBagDay: Worum geht’s dabei ?

Der Europäische Tag der Papiertasche findet jedes Jahr am 18. Oktober statt.

Er wurde 2018 von der Plattform “The Paper Bag” ins Leben gerufen. Dieser jährliche Aktionstag soll das Bewusstsein der Verbraucher für Papiertragetaschen als nachhaltige und effiziente Verpackung schärfen, die zum Kampf gegen den Klimawandel und die Umweltverschmutzung beiträgt.

Hier das Video von EuroKraft und EuroSac:

Das EPB-Day Video

Cepi: das Papier-Jahr 2020

Mit der europäischen Wirtschaftsflaute und den Corona-Einschränkungen sank der europäische Papierverbrauch 2020 um 5 % und betrug insgesamt 71 Millionen Tonnen. Cepi-Mitgliedsländer produzierten gleichzeitig 85 Mio. Tonnen Papier, ein Rückgang von 5 % im Vergleich zu 2019. – Die Pandemie beschleunigte den andauernden Rückgang der grafischen Sorten im letzten Jahr, trieb aber die Produktion von Verpackungs- sowie Sanitär- und Haushaltspapier. Die Herstellung grafischer Sorten einschließlich Zeitungspapier sank um 19 %, nachdem die Nachfrage aus Verlagen, Büros und dem Akzidenzdruck dramatisch zurückging. Im Gegensatz dazu stieg die Produktion von Verpackungspapier sowie von Sanitär- und Haushaltspapier im Jahr 2020 um 2 bzw. 3 %. Die Menge an Spezialpapier blieb derweil gleich. [40 min]

Webinar: Was folgt auf die Plastik-Ära?

Um die Meeresverschmutzung durch Kunststoffe einzudämmen, setzt die EU Maßnahmen gegen bestimmte Einweg-Kunststoffprodukte wie etwa Plastikgeschirr oder Strohhalme. Gerade im Bereich der Verpackungen gibt es noch großes Reduktionspotential, aber auch eine Reihe an Herausforderungen. In einem von Austropapier in Kooperation mit BioBASE veranstalteten Webinar diskutierten VertreterInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft über die Zukunft verschiedener Verpackungsmaterialien. [90 min]

Eine kurze Text-Zusammenfassung gibt es hier: Austropapier

Propak 2020: Nachhaltig, innovativ und krisenfest

Die industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton sind stabil durch das Pandemie-Jahr 2020 gekommen und sind bereit für den Aufschwung. Der Fokus liegt auf Kreativität, Nachhaltigkeit und Innovation.

Ein krisenfester Industriezweig zieht Bilanz. Während die Wirtschaft 2020 in Österreich aufgrund von COVID-19 einen massiven Einbruch (minus 6,6 Prozent) erlitt, lag die PROPAK Industrie deutlich über dem BIP. „Mit einem leichten Minus von -0,2 Prozent beim Wert (2,4 Mrd. Euro) beziehungsweise +1,6 Prozent bei der Menge (1,2 Mio Tonnen) steuerte die PROPAK Branche robust durch das erste Pandemie-Jahr,“ sagt PROPAK Obmann Georg-Dieter Fischer. „Die Gründe dafür sind vielfältig: die hohe Kreativität unserer Betriebe, die Relevanz am Point of Sale und die Nachhaltigkeit unserer Produkte und Servicelösungen.“

Lesen: Auswertung der Pisa-Studie

Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit im Internet, in Österreich sind es aktuell 35 Stunden pro Woche. Ein guter Teil davon wird auch für Schule und Lesen verwendet – doch die Frage ist: lernen die Schüler deshalb besser? In einem Interview von Henri Pearson mit Prof. Andreas Schleicher, dem OECD-Direktor für Ausbildung, werden die interessante Ergebnisse der Pisa2018-Studie ausgewertet.

PoP-Vortrag: Was die Druckindustrie 2021 erleben wird.

Auf dem im November von Two Sides durchgeführten Power of Print-Seminar in London hatten Experten aus den Branchen Papier & Printmedien Gelegenheit, ihr Wissen, ihre Erkenntnisse und Ratschläge auszutauschen. Erster Redner war Charles Jarrold, Geschäftsführer des englischen Druckerverbandes. Er gibt einen Einblick, wie sich die Druckindustrie während der Coronavirus-Pandemie gehalten hat, wie der aktuelle Stand der Branche aussieht und welche Chancen 2021 bringen kann.

2020 hat sich zu einem Jahr wie kein anderes entwickelt. Die globale Pandemie hat beispiellose Umstände gebracht, nicht nur in unserer privaten Welt, sondern auch für die Wirtschaft. “Es liegt ein langer und langsamer Weg vor uns, aber es gibt Möglichkeiten”, sagt Jarrold. In seinem Vortrag gibt er Einblicke in die langfristigen Auswirkungen, die Covid19 auf die Geschäftswelt haben könnte, einschließlich der Verlagerungen hin zum Arbeiten von zu Hause aus und geänderter Art und Weise, wie wir kommunizieren. Zusätzlich präsentiert er neue Umfragen des BPIF, den vierteljährlichen Druckausblick- Survey, der sich mit Schlüsselindikatoren wie Produktion, Umsatz, Geschäftsvertrauen und Bedenken befasst.

Post vergibt die Prospekt-Awards 2020

Unter dem Motto „Der beste Platz ist für Sie reserviert!“ lud die Österreichische Post Anfang November per Livestream zur digitalen Verleihung des 14. Post Prospekt Awards, dem Werbepreis für Österreichs beliebteste Flugblätter ein. Moderiert wurde die virtuelle Veranstaltung von Ariana Schirasi-Fard und Oliver Baier.

youtu.be/pj6dJmyE6Ws

 

Zur Wahl stand eine Shortlist mit 73 Flugblättern, die im Kuvert – dem Sammel-Werbeumschlag der Österreichischen Post – präsentiert wurde. Die hohe Begeisterung für das Werbemedium Flugblatt spiegelt sich auch in der hohen Wahlbeteiligung für den Prospekt Award wider: über 33.200 Konsumenten gaben 230.000 Votes mittels Stimmkarte im „Kuvert“ oder online unter voting.prospektaward.at für ihre Lieblingsflugblätter ab. Die „Goldenen Poldis“ wurden heuer wieder in sieben Kategorien vergeben.

 

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